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Anleihen vs Aktien

Anleihen vs Aktien

Anleihen vs Aktien | Sind Anleihen wirklich sicherer?

Anleihen vs Aktien, die Frage hat sich jeder Börseninvestor schon gestellt. Aktien, ETFs oder nur Anleihen? Wie soll sich der individuelle Börseninvestor denn nur entscheiden bei der großen Auswahl von Investmentvehikeln in denen man dank der Börse investieren kann.

Anleihen pflegen den Ruf, dass sie wesentlich sicherer sind als Aktien. Fundamental gesehen stimmt das. Im Falle einer Insolvenz werden Gläubiger zuerst bedient und eigentlich bleibt den Aktionären so gut wie nichts übrig, nachdem man die Schritte einer Insolvenz abgearbeitet hat. Zu erwähnen ist, dass es möglich wäre aus dem Liquidierungsprozess was zu bekommen, selbst als Stammaktien Besitzer.

Aktien auf der anderen Seite machen doch die Börse so spannend für den ein oder anderen Anleger. Der nächste Hot Pick oder die sichere Dividenden Aktie gibt mehr Anreiz sich über die einzelnen Unternehmen zu informieren.

Oftmals wird der Unterschied bei Anleihen und einer Aktie nur an der Ertragsrendite gemessen. Das ist allerdings auch falsch da man bei Aktien abgesehen von den Dividenden auch von Kursgewinnen profitieren kann.



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Anleihen profitieren von steigenden Zinsen und Aktien verlieren von steigenden Zinsen. Sinkende Zinsen machen das Gegenteil für die einzelnen Wertpapiere.

Auch bei Anleihen können die Preise auf dem Zweitmarkt variieren und Angebot auf Nachfrage spielt dort auch ein Faktor. Denn wenn Aktien sinken, wechseln viele Investoren von Aktien wieder zu Anleihen und somit erhöht sich dort auch die Nachfrage.

Eine Anleihe wird anfangs für alle Investoren gleich gepreist. Auf den Zweitmarkt kommen dann weitere Faktoren ins Spiel die den Preis der Anleihe beeinflussen wie z.B. der Zins, die Laufzeit und das “Rating” von Moody, Standard & Poor und Fitch (die das Risiko eines Ausfalls einschätzen).

Auf Papier scheinen Anleihen die sichere Wahl zu sein. Doch starke Renditen wird man auf Dauer wahrscheinlich nicht mit Anleihen erreichen. Auch durch Junk Bonds (Renditen bis zu 9%) sind meiner Meinung nach keine ausschlaggebende Renditen, wenn man durch Aktien Kurs- und Ertragsgewinne verzeichnen kann.

>> Systematisch Dividendenperlen finden und antizyklisch investieren*

Was sind Junk Bonds?

Junk Bonds pflegen den Ruf, dass sie ein hohes Ausfall Risiko haben. Doch wenn man die Emittenten von diesen Anleihen genaustens analysiert und man vom Emittent überzeugt ist, ist man besser dran mit Junk Bonds bei 9% Rendite als bei Staatsanleihen mit Negativzinsen.

Staatsanleihen in schwellen Ländern können auch Junk Bonds sein da dort auch das Ausfallsrisiko hoch ist. Junk Bonds müssen öfters einen Hohen Zins bezahlen, da die Rating Agenturen diese Unternehmen nicht wirklich einstufen können und somit ein schlechteres Rating vergibt.

Vorzugsaktien: Eine Mischung aus Anleihen und Aktien?

Vorzugsaktien werden oftmals als “ähnlich zu Anleihen” betrachtet da diese eine fixe Dividende zahlen doch jedoch keine direkten Kursgewinne sondern der Preis wird auch hier durch Angebot und Nachfrage verzeichnet (und hängt auch von steigenden und sinkenden Zinsen ab). In einer Insolvenz kommen, allerdings Vorzugsaktien (engl. Preferred Shares) Besitzer vor den Stammaktien Besitzern.

Vorzugsaktien besitzen keine Wahlrechte. Stammaktien besitzen Wahlrechte. Stammaktien können die höchsten Gewinne verzeichnen und meistens wenn man über Aktien spricht meint man immer die Stammaktien eines Unternehmens.

Wenn allerdings die Dividende gestrichen wird für Stammaktien kann es noch sein das die Vorzugsaktien noch Dividenden bekommen. Und wenn diese dann auch gestrichen wird muss diese ausgeschüttet werden bevor die Stammaktien wieder Ihre Dividende bekommen.

Wiederum ein ähnliches Konstrukt das Aktien und Anleihen so gesehen verschmilzt sind Genussscheine. Genussscheine zahlen einen Zins oder eine Gewinnbeteiligung.

>> Mehr über Genussscheine findest du hier.

Ok, ich kann durch Anleihen auch hohe Zinsen bekommen, wozu brauch ich dann noch Aktien?

Aktien können auch 100% verlieren. Aber sie können auch um 1000% wachsen. Und oben drauf zu den Kursgewinnen zahlen ganz viele Unternehmen ja auch eine Dividende. Und wer in die nächste Innovation investieren möchte ist besser dran mit Aktien. Mit einer Anleihe die in dieser Innovation investiert bekommt nur den vereinbarten Zins.



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Sind Aktien oder nun Anleihen besser?

Ob Aktien oder Anleihen nun besser sind muss jeder individuelle Investor für sich entscheiden. Das schöne an der Börse ist doch der Zugang zu den verschiedensten Assetklassen und die unendlichen Möglichkeiten sich ein Portfolio zusammenzustellen wie es für sich jemand persönlich am besten hält angepasst an seinen Risikoprofil.

Wer Sicherheit sucht bevorzugt Anleihen und ETFs. Wer extreme Renditen sucht investiert in Optionsscheine. Wer genau sucht, der findet an der Börse das passende Investmentvehikel.

Empfohlen wird immer eine Mischung der Assetklassen. Oder man könne auch in Anleihen ganz einfach über einen ETF investieren für den wo sich nicht mit Anleihen beschäftigen möchte und doch eher nach Sicherheit strebt.

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